Abofallen

Abofallen waren schon vor dem Aufstieg des Internets ein Thema – die Funktionen, die das World Wide Web mit sich bringt, machen es Betrügern allerdings besonders einfach, Opfer für ihre Abofallen zu finden. Werbeschaltflächen im Browser bewegen immer wieder neue User dazu, sich für einen scheinbar kostenlosen Test einer Ware oder einer Dienstleistung anzumelden – erst im Nachhinein erfährt man daraufhin, dass es sich dabei überhaupt nicht um eine kostenlose Probe gehandelt hat, sondern dass man in eine Abofalle getappt ist.

Laut einem Gesetz (§ 312 g Abs. 3, Abs. 4 BGB), das bereits zum 1.8.2012 verabschiedet wurde, müssen Dienstleister die User auf dem Bestell-Button darauf hinweisen, dass der potenzielle Kunden mit dem nächsten Klick eine kostenpflichtige Bestellung aufgibt. Ist dieser Hinweis nicht vorhanden, kommt auch kein Vertrag zustande. Diese Hinweispflicht gilt jedoch ausschließlich gegenüber Verbrauchern und nicht etwa zwischen Unternehmen.

Wie muss man vorgehen, wenn man in eine Abofalle getappt ist?

In der Regel erhält man plötzlich eine Zahlungsaufforderung vom fraglichen Unternehmen, in welchem der User darauf hingewiesen wird, dass sein 14-tägiges Widerrufsrecht nun erloschen sei. Auf ein solches Schreiben folgen daraufhin weitere Mahnungen, Inkassobürorechnungen, Anwaltsschreiben oder sogar einen Mahnbescheid – selbst mit Anzeigen oder Schufa-Einträgen wird teilweise gedroht.

Wenn man also ein derartiges Schreiben erhalten hat, sollte man sich mit einem kompetenten Ansprechpartner in Verbindung setzen und sich mit ihm über das weitere Vorgehen beraten.

Ihre Anwaltskanzlei für Abofallen

Wenn Sie eine Zahlungsaufforderung oder gar einen Mahnbescheid oder eine Klage erhalten haben, dann können Sie sich mit einem schnellen Termin viel Ärger und Mühe ersparen. Setzen Sie sich also gleich mit uns in Verbindung – wir helfen Ihnen daraufhin, sich gegen ungerechtfertigte Forderungen zu verteidigen.